Auf die Frage "Wer ist der Initiator", dass K.U. Verein "Karadjordje" in Wien mit der Arbeit beginnt, hatte Sanja Jovanovic sofort die Antwort parat "ICH. Mein wunsch ist es, dass so viele wie möglich, junge Leute im Verein beteiligt sind. Somit sind sie weniger unter dem negativem Einfluss der Straßen und Kaffees. Das Hauptziel jedoch ist, die Kultur des Heimatlandes, aus dem sie stammen, kennen zu lernen. Den Eltern ist es sicherlich einfacher dazu zu animieren. Sie sind sogar bereit, diese zu unterstützen, da sie die Tradition in ihrer Seele tragen".


Sanja hat sofort die Idee zu ihrem Ziel gemacht. Sie hat die notwendigen Unterlagen vorbereitet, die notwendigen Räumlichkeiten gefunden, welches nach kurzer Zeit wegen der großen Anzahl der Mitglieder zu klein waren . Ihr Ehemann Dejan war von Anfang an ihre Unterstützung. Somit hat in Wien noch ein Verein, d. h. SKUD "KARADJORDJE" mit den ersten Schritten zum traditionellen Rythmus und Melodie aus dem Heimatland zu arbeiten bekonnen, in der Randhärtinergasse 14-16.


Freunde und Bekannte, Ehepaare mit Kindern wie Mikica und Danijela Stevanovic sind eine große Hilfe. Die Zahl der Mitglieder ist größer geworden, die Räumlichkeiten sind zu klein für die Proben, wo Turnsäle gemietet werden mussten, um die Proben halten zu können.


Mit dieser wertvollen Arbeit kommen die ersten Ergebnisse. Immer mehr Auftritte kamen herein, sagte Sanje. In den 10 Monaten im Jahre 2009 hatten sie 40 Auftritte. Wir erzielten den 1. Platz in einem Wettkampf zwischen den Vereienen in Österreich, und dann den 2. Platz in einem Quiz in Steyrermühl Laarkirchen in der Altersgruppe bis 12 Jahren. Es gibt auch andere Aktivitäten im Verein wie Vorträge in der Muttersprache, im Gebiet der Medizin, literarische Abende und auch Karate.


Weitere Ziele sind noch Musik, Theater, Kunst (Abschnitte) und anderen Bereichen sowie die Zusammenarbeit mit dem Heimatland in Bezug auf den Austausch der kulturellen- und künstlerischen Tätigkeiten, für die es auch ein großes Interesse von beiden Seiten gibt.


Als erst platzierte im österreichischen Folkore, nimmt der Verein zum europäischen Folklore in Timisoara (Rumänien) teil, wo sie als jüngster Verein den 15. Platz erzielen. Sie sind mit der Platzierung zufrieden. Weiter Auftritte, Proben und Treffen finden statt - Im September 2009, zieht der Verein in die Leberstraße 118a, im 11. Bezirk. In den neuen Räumlichenkeiten werden bis heute noch die Proben und kulturelle Aktivitäten abgehalten.


Zwischen den auftritten in den neuen Räumlichkeiten werden auch Vorbereitungen für das Jährliche Konzert im Oktober vorbereitet.


Und dann wieder Vorbereitungen für das österreichische Wettbewerb mit neuen Choreografien vom Choreografen Velimir Agovski, dem Direktor aus AKUD "Lola" aus Belgrad - mit dem 1. Ensembl und die Mittlere Gruppe mit Zika Jezerkic.


Am 16. Januar 2010 trettet der Verein in der Berufsschule Längenfeldgasse 13-15 im 12. Bezirk auf.


Es sollte auch beachtet werden, dass diese Schritte, begleitet von einem Orchester von jungen, vielversprechenden Studenten, jetzt Professor für Akkordeon Miljan Zaric, der neben der literarischen Klassik mit seinem Instrument, folklor und Melodien nicht vernachlässigt hat.


All das ist lobenswert.


Jede menge Wünsche, Kräfte sowie Verzicht ist für diese Arbeit notwendig.

Aber wenn die Wünsche ins Rythmus übergehen und die Seele die Melodie erkennt, wie soll da nicht der Schritt geschehen?

Dann soll der Verein "Karadjordje" mit Sanja und den anderen, die sie mit der Seele, Tanz, Gesang und Schritt unterstützen, erhalten bleiben.



TRADITION AUF DER SPUR




Wir bedanken uns bei der Frau Jovanka für diesen Text.


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